H.P. Kolb – Blog

Holy Water

von HP Kolb am 27. Okt. 2011, unter Allgemein

Holy Water in our hands (Heiliges Wasser in unseren Händen):
Holy Water in our hands
Es liegt in unserer Hand zu bewahren statt zu zerstören. Der Mensch sollte nicht begierig nach der Quelle greifen, sondern seine schützende Hand darüber halten.
Mensch, reich der Natur die Hand!

Hier noch ein paar Ausschnittsvergrößerungen:
Holy Water - Ausschnitte


2 Kommentare zu diesem Artikel

  • Florian Storch

    Deine Sichtweise ist wirklich ansprechend. Wir sollten wirklich versuchen, unsere geliebte Natur beizubehalten und sie nicht zu vernichten, deswegen sind solche Bilder besonders wichtig

  • NAC eye drops

    Mein Haupteinwand gegen Maßnahmen von der Art des „Geo-Engineering“ liegt auf einer ganz anderen Ebene. Man hatte vor einigen Jahren den Plan, einem riesigen Gebiet in Sibirien durch einen die Sonnenstrahlen reflektierenden Satelliten einen zweiten Mond zu verschaffen – so sollte es nämlich aussehen – und dadurch das Klima zu verbessern. Ich bin dagegen, weil ich nicht zwei Monde mag. Da „spüre“ ich, daß da etwas nicht stimmt, ähnlich wie „fegalo“ die mangelnde Gesundheit der Natur da spürt, wo der Mensch sich einmischt. Mir ist klar, daß nicht „der Mensch“ das spürt, sondern ich als Angehöriger einer Kultur, in der es u. a. eine Romantik gab. Das ist bei dem Spüren, daß da, wo nicht unberührte Natur ist, etwas nicht in Ordnung ist, auch so. Wenn ausgehend von solchen Gefühlen ein Gebot für den Menschen hergeleitet werden soll, dann müßte man begründen, warum bestimmte Werte, die in einer bestimmten Kultur entstanden sind, dennoch allgemeine Geltung beanspruchen können. Unmöglich scheint das nicht, man kennt mindestens ein Beispiel: die Menschenwürde und alles, was damit verbunden ist. Aber ob es gelingen kann, die Forderungen, die sich aus unserer spezifisch romantischen Natursehnsucht ergeben, als Norm zu verallgemeinern, darf man wohl bezweifeln. Doch man könnte eine Begründung suchen, warum es des Menschen nicht würdig ist, „die Natur“ zu zerstören (siehe dazu diesen Blogartikel). Daß etwas „nicht stimmt“, wäre dann zwar nicht durch einen Eigenwert und eigene Ansprüche der Natur, sondern bezogen auf Bedürfnisse des Menschen zu verstehen, jedoch nicht nur auf seine Bedürfnisse, sondern auch auf seine Pflichten. Und zwar handelte es sich nicht nur um Pflichten gegenüber kommenden Generationen, sondern auch um Pflichten in Ansehung der Natur.

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